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 Amerikanische Gegenwartsphilosophie und alteuropäische Tradition - Eine neue Antwort erstellen Ihre Schreibrechte
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 RE:Amerikanische Gegenwartsphilosophie und alteuropäische Tradition

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_START- TRANSLATION - 07.03.05_22:35______©TemporarySilent_______
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Ein nettes Hallo über alle Sprachbarrieren hinweg

Es wirkt extrem beruhigend, sich dem Risiko einer interkulturellen Diskussion auszusetzen, wie NID es einst ausdrückte, um ein Gespräch über den Wahrheitsbegriff zu führen.Eine nette Idee, Temp

In Antwort auf:

Das hat sich vor allem mit den Arbeiten Rortys und anderer "postanalytischer" Philosophen geändert, die in ihren Philosophien zwar einerseits am Pragmatismus anknüpfen, andererseits aber auch Anleihen bei der Hermeneutik und auch bei Heidegger aufnehmen.

Wir haben in unserem Forum die Möglichkeit - wenn auch zugegebenermaßen nicht auf der Ebene von Kongressen - einen amerikanisch-deutschen Dialog zu führen über die Zukunft der Philosophie oder
ihre "Verabschiedung", über Postmoderne oder Vollendung des Projekts der Moderne, über die Reformulierung des Wahrheitsbegriffs oder seine Tradierung in hermeneutischen Bahnen (vgl. dazu auch die Diskussion um den Wahrheitsbegriff bei Philtalk), über formale und mehrwertige Logik ... bis hin zu Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Thema "Künstliche Intelligenz" stellen.


Mein Schwerpunkt nennt sich Epistemologie.Hierin kann ich äußerst stur sein,da ich,was meinen Standpunkt betrifft, befangen bin sobald es um meinen Glauben an den Fortbestand epistemisch-relevanter Konzeptionen von Wahrheit geht.So bin ich z.B. zutiefst davon überzeugt,daß Alfred Tarski(Alfred Tarski, "Logik, Semantik, Metamathematics"(Indianapolis: Hackett, 1983), 401-08))für die Philosophie die Aufgabe des performativen Gebrauchswertes der Wahrheit definierte (geschrieben als kleines "t" für Logik)und zwar derart, dass sie zur Idee des "common sense" (Gemeinsinn?)wurde - dass," wenn Schnee weiß ist, Schnee nur dann weiß ist, wenn er weiß ist".In seinem Wahrheitsdiskurs beschwor Tarski keine platonischen Formen herauf; er erinnerte uns daran, daß es einen epistemischen Unterschied hinsichtlich vielfältiger Äußerungen über die Welt gibt,von denen jede wahrscheinlich ist,diese zu formen.Im Reflektieren von Einzelheiten, im Treffen von "wahrhaftigen"(truthfull?)Aussagen über das,was Welt bedeutet, geraten Sätze eher
"handwerkstechnisch" unbeholfen.
Wenn uns Tarski daran erinnert, dass unterschiedliche Äußerungen über
weltorientierte Angelegenheiten bestehen, so adressiert er die Bedeutung von Wahrheit an die Pforten des modernen Pessimismus.Dieser Pessimismus beherbergt einige sehr bedrohliche Implikationen für Gelehrte, auf die Burbles und Rice zu recht beharren: Ohne irgendein Konzept von Wahrheit wird alle Gelehrsamkeit zu nichts anderem als Eitelkeit.

Gruß,
Blue
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_END- TRANSLATION - 07.03.05_23:40______©TemporarySilent_______
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A nice "hello" across the language borders

I feel extremely comforted by taking up the risk of an intercultural discussion - according to NID
to do a proper conversation about what is to be said about the truth term.It´s a nice idea , Temp

In Antwort auf:

That has changed particularly with the works of Rorty and other "post -analytic" philosophers, who tie in their philosophies on the one hand at the Pragmatismus - on the other hand they take up with "Hermeneutik" and also "Heidegger".We have the chance - although admittedly not on the level of congresses - to establish a American-German dialogue communicating across the future of philosophy or its "END", across postmodernism or completion of the project of the modernity, over the rewording of the truth term or its "Tradierung" within hermeneutical courses

I am at best in issues of epistemology. I may even be a bit more stodgy because I have certain unwavering predilections when it comes to my faith in the existence of epistemically, relevant, concepts of truth. For example, I am persuaded at the deepest levels that Alfred Tarski(Alfred Tarski, "Logic, Semantics, Metamathematics" (Indianapolis: Hackett, 1983), 401-08))performed for philosophy a task of enduring use when he defined truth (written with the small “t” of logic) in such a manner that, in lay terms, the idea captured the common sense recognition that snow is white if and only if snow is white! In his discussion of truth, Tarski conjured no Platonic forms, what he did was remind us that there is an epistemic difference among the various utterances about the world each is likely to make. In, particular, truthful statements reflect upon the world in a manner different from more clumsily-crafted sentences.

In reminding us that truthful utterances are different from other propositions about the world, Tarski is addressing post-modern pessimism regarding the meaning of truth. This pessimism harbors some very threatening implications for scholars as Burbules and Rice are right to insist. Without some concept of “truth,” all scholarship becomes nothing more than vanity.

_________________________________________________________________
regards
Blue

The existence of truth only becomes an issue when another sort of truth is in question. (R.Rorty)



BlueHorizon, 07.03.2005 15:26
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